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Löschgruppe Nettersheim spendet für kranke Kinder

Erstellt 09.03.2015
Koelnische Rundschau
 
Einen Spendenscheck in Höhe von 2500 Euro überreichten Dirk Albrecht (l.) und Stefan Poensgen (r.) an Franz Willems.( Foto: Lieser)
Für einen guten Zweck sammelte die Löschgruppe Nettersheim zum 125-jährigen Jubiläum: 2500 Euro kamen für tumor- und leukämiekranke Kinder zusammen.
Auch sonst blickte man auf ein ereignisreiches Jahr zurück.
 
Nettersheim. 

Scheck für einen guten Zweck: Bei der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Nettersheim überreichten die Retter und Helfer der Eifelgemeinde dem Förderverein für tumor- und leukämiekranke Kinder Blankenheimerdorf e.V. eine Spende in Höhe von 2500 Euro.Der Betrag kam anlässlich der 125-Jahr-Feier der Löschgruppe Nettersheim im vergangenen August zusammen. „Damals haben wir beschlossen, statt Gastgeschenken um Geldspenden zu bitten“, so Stefan Poensgen, Vorsitzender der Löschgruppe und stellvertretender Löschgruppenführer.Feuerwehrkamerad Dirk Albrecht fand in seinem Jahresrückblick in diesem Zusammenhang klare lobende Worte: „Unser Fest war absolut gelungen und wir möchten uns vor allem bei unseren fördernden Mitgliedern, der Bevölkerung, den Nettersheimer Vereinen und allen Firmen bedanken, die uns bei unserem Jubiläumsfest finanziell unterstützt haben“.

BEFÖRDERUNGEN

Am Rande der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Nettersheim gab es mehrere Beförderungen und Ehrungen. Zum Feuerwehrmann-Anwärter wurde Daniel Thielen ernannt.Zum Feuerwehrmann befördert wurden Jan-Lukas Mandl und Rene Schneider. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Tobias Meuser, Yanik Blens und Christoph Poensgen befördert.Geehrt wurden außerdem für 25 Jahre aktiven Dienst Udo Widdau, für 35 Jahre Eddy Meyer, für 45 Jahre Ernst Meyer, für 50 Jahre Werner Weber und für 65 Jahre Karl Kreutz. (sli)

Neben dem Jubiläumsfest standen im vergangenen Jahr aber auch der Einsatzdienst, der Besuch von Lehrgängen und die diversen Übungen auf dem Programm. 32 mal wurde die Löschgruppe zum Einsatz gerufen, darunter etwa zu sieben Einsätzen im vorbeugenden Brandschutz, sechs Hilfeleistungseinsätzen, vier Einsätzen aufgrund von Unwetterlagen, vier Gefahrguteinsätzen – aber auch einem Einsatz mit einem „Massenanfall von Verletzten“, wie es dazu im Protokoll der Feuerwehr heißt. 229 Einsatzkräfte waren im vergangenen Jahr insgesamt 627 Stunden und 36 Minuten vor Ort. Dazu kam die Teilnahme an verschiedenen Übungen, etwa vier Dekon-Übungen oder 14 Jugendfeuerwehrübungen. Eine ganze Reihe von Lehrgängen besuchten die Aktiven. Hervorzuheben sind dabei die Zusatzqualifikationen von Stephanie Mandl. Sie nahm am CISM-Lehrgang (Critical Incident Stress Management) in Euskirchen teil, der international zertifiziert ist. Dazu absolvierte sie den Kurs PSU (Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte) bei Großschadensereignissen und Katastrophen am IdF in Münster. Mandl, die im Vorstand der Nettersheimer Löschgruppe auch Schriftführerin ist, ist eine der Wenigen so speziell qualifizierten Aktiven im Kreisgebiet.In diesem Jahr freut sich die Löschgruppe nun vor allem auf das neue Löschgruppenfahrzeug HLF20. Extra für das Fahrzeug wurde die Einfahrt der Wagenhalle in Nettersheim umgebaut. (sli)

Feuerwehreinsatz in Nettersheim

Haus ist nach Brand nicht bewohnbar

Erstellt 08.03.2015
 Von Kirsten Röder
 
Von der Drehleiter aus bekämpften die Wehrleute das Feuer im Dachbereich.  Foto: Röder
Bei einem Brand in einem Wohnhaus an der Grafschaftsgasse in Nettersheim hat ein 68-jähriger Mann am Samstagnachmittag eine Rauchgasvergiftung erlitten. Aus dem Dach des Hauses quoll bereits dichter Rauch, als die Einsatzkräfte eintrafen.
 
Nettersheim. 

Zum Brand eines Wohnhauses in der Grafschaftsgasse in Nettersheim rückte die Feuerwehr am Samstagnachmittag aus. Aus dem Dach des Hauses quoll bereits dichter Rauch, als die Einsatzkräfte gegen 17.10 Uhr eintrafen.

Nach Angaben der Polizei hatte der 68 Jahre alte Bewohner des Hauses das Feuer bemerkt, als er heimkehrte. Nachdem er sich im Haus selbst auf die Suche nach dem Brandherd gemacht hatte, atmete der Mann laut Polizei so viele Rauchgase ein, dass eine Behandlung in einem Krankenhaus erforderlich wurde.

Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Von der Hinterseite des Gebäudes, an der sich der Eingang befindet, rückten die Wehrleute mit Atemschutz ausgerüstet in das Haus vor. An der Vorderseite wurde die Drehleiter, die aus Mechernich angerückt war, in Stellung gebracht, um im Dachbereich löschen zu können. Zur Lokalisierung des Brandherds und weiterer Glutnester setzten die Einsatzkräfte eine Wärmebildkamera ein.

50 000 Euro Schaden

Trotzdem konnte nicht verhindert werden, dass das Haus zunächst nicht mehr bewohnbar ist. Aus noch ungeklärter Ursache war vermutlich in einem Zimmer des Erdgeschosses ein Schwelbrand entstanden, der sich auf weitere Räume der ersten Etage und auf den Dachstuhl ausgebreitet hatte.

Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass der Brand womöglich an einem Holzbalken oberhalb eines Kaminrohrs ausbrach. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern allerdings noch an.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mindestens 50 000 Euro. Im Einsatz waren rund 40 Feuerwehrleute. Darunter die Kräfte des Löschzugs 1 (Nettersheim und Marmagen) sowie die Löschgruppe Engelgau. Neben der Drehleiter aus Mechernich kam auch der Atemschutz-Container des Brandschutzzentrums Schleiden nach Nettersheim.


Ganz duster beim Zapfenstreich

Erstellt 31.08.2014
 
 
Bürgermeister Wilfried Pracht (4.v.l.) ehrte beim Festkommers im Dorfsaal langjährige Mitglieder der Nettersheimer Löschgruppe. 
Die Löschgruppe Nettersheim hat ihr 125-jähriges Bestehen mit einem Kommers gefeiert. Am Ende des Großen Zapfenstreichs in der Parkanlage Pfaffenbenden gingen die Lichter aus: Jemand hat bei der Veranstaltung die Stromkabel geklaut.  Von Stephan Everling

Und auf einmal war es dunkel. Auch wenn der Freitagabend mit dem offiziellen Festkommers zum 125-jährigen Bestehen der Löschgruppe Nettersheim bis dahin programmgemäß abgelaufen war: Dieses Ende des Großen Zapfenstreichs in der Parkanlage Pfaffenbenden hatte niemand auf der Rechnung gehabt. „Beim Aufräumen haben wir festgestellt, dass wohl jemand während der Veranstaltung das Stromkabel geklaut hat“, erzählte Peter-Josef Widdau.

Doch die Musiker des Musikvereins Frohngau und des Jugendspielmannszuges Nettersheim ließen sich dank autonomer Beleuchtungseinrichtungen nicht irritieren und sorgten weiter für den musikalischen Rahmen. Mit einem Fackelzug waren die Mitglieder der Feuerwehr in Formation vom Dorfsaal aus durch Nettersheim marschiert. Vorher war das runde Jubiläum mit einem Festkommers begangen worden.

In Ansprachen würdigten der Landtagsabgeordnete Klaus Voussem, Bürgermeister Wilfried Pracht und der stellvertretende Kreisbrandmeister Harald Heinen die Verdienste der Nettersheimer Wehr für ihre Mitmenschen.

Noch im Dezember 1862 hatte ein verheerendes Feuer, das von einem Brandstifter verursacht worden war, 21 Häuser und Gehöfte in Nettersheim in Schutt und Asche gelegt. Damals waren alle Löschversuche vergeblich gewesen.

Als eine der ersten Wehren im heutigen Kreis Euskirchen formierte sich die Gruppe in Nettersheim und blickt damit auf eine lange Tradition zurück. „Das sind über Generationen hinweg 125 Jahre aufopferungsvolle und ehrenamtliche Tätigkeiten zum Wohle und Schutz der Bevölkerung von Nettersheim“, sagte Voussem in seinem Grußwort. Bürgermeister Pracht erinnerte an die unterschiedlichen Einsatzarten, denen sich die Feuerwehr heutzutage zu stellen hat. Er betonte die Bedeutung der weiblichen Feuerwehrleute, mit deren Hilfe auGanz ch in Zukunft der Brandschutz sichergestellt werden kann.

Stephanie Mandl hatte die Veranstaltung mit einem Blick in die Vergangenheit eröffnet. Einen Einblick in das Familienleben der Feuerwehrleute gewährte Elke Müllenborn. „Wenn der Melder geht, steht man plötzlich alleine mit der Grillzange auf dem Gartenfest“, beschrieb sie das Zusammenleben mit einem Feuerwehrmann, der mit Leib und Seele bei der Sache ist. Man brauche Humor, fuhr sie fort, bevor sie im Namen der Angehörigen dem Löschgruppenführer Dirk Albrecht und seinem Stellvertreter Stephan Poensgen einen Wimpel für ihre Fahne überreichte.

Ehrungen und Beförderungen

Beim Festkommers wurden zahlreiche Beförderungen und Ehrungen ausgesprochen. Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Andreas Jansen, Christian Starke, Jürgen Breuer, Michael Schmitz und Norbert Lambertz. Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 35 Jahre Mitgliedschaft wurde überreicht an Norbert Meyer, Rudolf Thelen und Joachim Schmitz. In die Alters- und Ehrenabteilung wechselten Erich Schröder und Peter-Josef Widdau.

Brandmeister darf sich ab sofort Carsten Hansen aus Tondorf nennen. Er wurde auch zum stellvertretenden Löschgruppenführer von Tondorf ernannt. Zum Brandoberinspektor wurde Elmar Esser aus der Löschgruppe Marmagen befördert. Als Gemeindebrandinspektor fungiert künftig Rene Schreiber. Außerdem erhielt er seine Ernennungsurkunde zum stellvertretenden Wehrleiter der Gemeinde Nettersheim.

Neuer stellvertretender Löschgruppenführer in Bouderath ist seit Samstag Michael Nuß, den gleichen Posten bei der Löschgruppe Marmagen hat Michael Marticke übernommen.

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